Social Recruiting

Was kostet Social Recruiting? Preise, Modelle und Beispiele 2026

„Was kostet das?" ist bei Social Recruiting die richtige Frage — aber die Antwort „kommt darauf an" hilft niemandem weiter. Deshalb sortieren wir hier, woraus sich die Kosten wirklich zusammensetzen, welche Preismodelle es gibt und wie du erkennst, ob sich eine Kampagne für deine Stelle rechnet.

Wichtig vorweg: Social Recruiting ist selten „billig" im Sinne von wenig Geld — aber fast immer günstiger als die Alternative, nämlich eine Stelle, die monatelang unbesetzt bleibt, oder ein Vermittlerhonorar im fünfstelligen Bereich.

Kurz gesagt: Die Kosten bestehen aus zwei Teilen — der Dienstleistung (Strategie, Creatives, Kampagnensteuerung, Bewerber-Screening) und dem Werbebudget (das, was an Facebook, Instagram & Co. fließt). Seriöse Anbieter machen beides transparent. Vorsicht bei Modellen, die das Werbebudget verstecken oder mit Aufschlag weiterberechnen.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

1. Werbebudget (Media Spend)

Das Geld, das direkt an die Plattformen geht, damit deine Stelle ausgespielt wird. Es bestimmt die Reichweite: mehr Budget bedeutet mehr passende Menschen, die die Stelle sehen. Wie viel nötig ist, hängt von Region, Zielgruppengröße und Wettbewerb ab. Faustregel: Bei seriösen Anbietern zahlst du das Werbebudget transparent und direkt — ohne Aufschlag.

2. Dienstleistung

Die eigentliche Arbeit: Zielgruppen- und Kampagnenstrategie, Creatives (Text und Bild/Video), technischer Aufbau, laufende Optimierung und — der entscheidende Teil — die Vorqualifizierung der Bewerbungen. Genau hier trennt sich planbares Recruiting von „wir schalten mal eine Anzeige".

Die Preismodelle im Vergleich

ModellSo wird abgerechnetFür wen
Kampagnen-PauschaleFixpreis je Stelle/Kampagne, Werbebudget separat & transparentKMU, die planbar kalkulieren wollen
ErfolgsbasiertZahlung pro Einstellung (oft % vom Jahresgehalt)Wenige, sehr schwer besetzbare Rollen — teuer pro Kopf
Retainer / MonatspauschaleLaufende Monatsgebühr für dauerhaftes RecruitingBetriebe mit konstant hohem Bedarf
Inhouse selbst machenToolkosten + interne ArbeitszeitWer Know-how und Kapazität hat

Für die meisten KMU ist die Kampagnen-Pauschale das ehrlichste Modell: Du weißt vorher, was die Dienstleistung kostet, und siehst getrennt davon, was ins Werbebudget fließt. Erfolgsbasierte Modelle klingen risikolos, werden pro Kopf aber schnell teuer und schaffen falsche Anreize (Masse statt Passung).

Social Recruiting vs. die Alternativen

Der Kostenvergleich wird erst fair, wenn man die Alternativen mitrechnet. Ein Personalvermittler nimmt pro Einstellung häufig 20 bis 30 Prozent des Jahresgehalts — bei einer Fachkraft schnell 10.000 Euro und mehr, fällig bei jeder Besetzung erneut. Zeitarbeit kostet dauerhaft Aufschläge. Und die teuerste Variante ist die unbesetzte Stelle selbst: entgangene Aufträge, Überstunden, ein Team am Limit.

Gegen diese Zahlen ist eine Social-Recruiting-Kampagne mit planbarer Pauschale in der Regel die wirtschaftlichere Wahl — vorausgesetzt, sie liefert wirklich passende Kandidaten und nicht nur Klicks.

Wie marketingwerk abrechnet

Bei marketingwerk läuft es bewusst transparent: eine planbare Kampagnen-Pauschale je Stelle für die Dienstleistung, das Werbebudget zahlst du direkt an die Plattform — ohne Aufschlag. Dazu eine Erfolgsgarantie: Bringt die Kampagne keine qualifizierten Bewerber, wird kostenlos weitergearbeitet. Kein Honorar pro Kopf, keine versteckten Media-Margen, keine Jahresbindung.

Was das für deine konkrete Stelle bedeutet — Budgetrahmen, erwartete Reichweite, realistische Bewerberzahl — klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Dort bekommst du eine belastbare Einschätzung statt einer Pauschalantwort. Wenn du vorher verstehen willst, wie eine Kampagne überhaupt abläuft, hilft dir unser Guide Was ist Social Recruiting? weiter.

Häufige Fragen

Was kostet Social Recruiting?

Die Kosten bestehen aus zwei Teilen: der Dienstleistung (Strategie, Creatives, Kampagnensteuerung und Bewerber-Screening) und dem Werbebudget, das direkt an die Plattformen fließt. Bei seriösen Anbietern ist beides transparent getrennt und das Werbebudget ohne Aufschlag. Die genaue Höhe hängt von Stelle, Region und Zielgruppengröße ab.

Was ist besser: Kampagnen-Pauschale oder erfolgsbasiert?

Für die meisten KMU die Kampagnen-Pauschale: Du weißt vorher, was die Dienstleistung kostet, und siehst getrennt davon das Werbebudget. Erfolgsbasierte Modelle klingen risikolos, werden pro Kopf aber schnell teuer und schaffen den falschen Anreiz, auf Masse statt Passung zu optimieren.

Wie viel Werbebudget braucht eine Social-Recruiting-Kampagne?

Das Werbebudget bestimmt die Reichweite und hängt von Region, Zielgruppengröße und Wettbewerb ab. Es sollte transparent und direkt an die Plattform gezahlt werden – ohne dass die Agentur einen Aufschlag draufrechnet. Den passenden Rahmen für deine Stelle klärst du am besten im Erstgespräch.

Ist Social Recruiting günstiger als ein Personalvermittler?

In der Regel ja. Ein Personalvermittler nimmt pro Einstellung oft 20 bis 30 Prozent des Jahresgehalts – bei einer Fachkraft schnell 10.000 Euro und mehr, und das bei jeder Besetzung erneut. Eine Social-Recruiting-Kampagne mit planbarer Pauschale ist meist die wirtschaftlichere Wahl, sofern sie wirklich passende Kandidaten liefert.

Zahlt man das Werbebudget extra?

Bei seriösen Anbietern ja – und das ist ein Vorteil. Du zahlst das Werbebudget transparent direkt an die Plattform, ohne versteckte Marge. Vorsicht bei Modellen, die das Budget im Paketpreis verstecken; dann weißt du nie, wie viel wirklich in Reichweite fließt.

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